Sonntag, 23. Oktober 2016
Ein gutes Jahr!
Wenn man mal so in die Vergangenheit sah, war nicht viel zu sehen. Klar hatte ich vieles erlebt, wenn auch einiges auf das ich hätte verzichten können, aber dennoch einiges. Aber das war mir nicht genug. Ich will mehr. Ich will doch mal die Welt sehen, neue Leute kennenlernen, mehr aus mir raus kommen , neues Wagen und herausfinden, was ich wirklich aus einem Leben machen will. Ich meine, ich bin jetzt 15 Jahre alt und was hätte ich groß nachzuweisen? Nicht wirklich viel. Ich hatte mich vor mindestens 60 Jahre, gerne auch mehr, zu leben und irgendwann, wenn es dann soweit ist zu gehen, will ich in den letzten Stunden auf ein erfülltes und schönes Leben zurück blicken. Ich will Menschen kennenlernen und neue Erfahrungen machen, meine Ängste überwinden und mich selbst finden und meinen Platz in dieser Welt. Das klingt zwar so melodramatisch und peothisch, aber es ist genau das, was ich will. Und ich hab mir vorgenommen, als ich 15 wurde, ein gutes Jahr zu beginnen. Ich hab mir gesagt, dass ich meine Vergangenheit hinter mir lassen werde mit all ihren schweren und verletztenden Seiten und dass ich wie ein ganz neuer Mensch anfangen werde, natürlich nur metaphorisch. Niemals würde ich mich komplett ändern, ich will lediglich das werden, was ich schon immer ein wollte und tief in mir schon längst bin. Und natürlich verdränge ich meine Vergangenheit nicht, nur will ich nicht mehr daran festhalten. Ich hab schon genug Gedanken an vergangenem verschwändet. Meine Lektionen hab ich darauf gelernt und damit sollte es jetzt gut sein. Klar verletzt mich das eine oder andere immernoch und dies lässt sich natürlich nicht abschalten, aber es soll mich nicht mehr so beschäftigen wie früher. Ich will mich endlich von diesem Grübeln über überflüssiges trennen und mit positiven Gedanken in den Tag starten, statt aufzuwachen ohne Lust an dem Tag, will nachts im Bett liegen und an einen erfüllten Tag denken, meistens jedenfalls. Und besonders will ich auch neue Leute kennenlernen und Erfolge haben in meinem Leben. Ich will Sachen erreichen, worauf man stolz sein kann. Dieses Lebensjahr soll alles ändern, dieses Lebensjahr soll da Jahr sein, welches ich selbst bestimme und ein gutes Jahr wird. Vielleicht sollte ich mir mal einfach eine Liste schreiben mit Dingen, die ich in diesem Jahr oder generell in meinem Leben erreicht haben will. Wäre doch mal ein guter Anfang.

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Donnerstag, 20. Oktober 2016
Wer brauch schon Liebe !?
Andauernt stell ich mir die Frage, wer denn so blöd war, um so etwas wie Liebe zu erfinden, entdecken oder andern einzureden. Wie auch immer man auf Liebe gekommen ist, meiner Meinung nach, hätte sie dort bleiben können, wo sie herkam. Ich meine, was bringt es uns? Liebeskummer. Unerfüllte Liebe mit Schmerzen und Traurigkeit. Eifersucht. Mobbing. Sehnsucht. Schlaflose Nächte. Blockierte Gedanken. Naja, Liebe hat auch ihre positiven Seiten. Aber nicht jeder kommt in diesen Genuss. Ich bin jetzt zarte 15 Jahre und in dem Alter langsam mal eine Beziehung fürhen zu wollen. Zwar bin ich noch nie in den Genuss gekommen geliebt zu werden in einer Beziehung, aber dennoch hab ich mein Herz bereits vergeben an einen Schwachmaten, der mit meinem Herzen gefühlt so umgeht, als würde er es wie ein Ball mit dem Fuss immer und immer wieder in die Luft kicken. Wie das passieren konnte, will ich mal eben erläutern. Wir haben uns vor circa zwei Jahren in den Ferien kennengelernt, damals war ich noch 13 Jahre, und schon zu der Zeit sah er umwerfend aus, interessierte sich für mich und war 15 Jahre alt, eineinhalb Jahre älter als ich. Wir wurden ziemlich schnell recht gute Freunde und halten seid diesen Ferien kontakt. Leider sehen wir uns nur selten, da wir zwei bis drei Stunden auseinander wohnen, welches sich als ein mehr oder weniger großes Problem herausgestellt hatte. Und eins der nächsten Probleme war, dass wir nie so eine 0815 Freundschaft hatten. Schon damals haben wir viel gekuschelt und er hat mir andauernd ein Kuss auf die Stirn oder Wange gegeben. Und damit kam der Stein ins Rollen. Ich meine, wer fängt nicht an sich Gedanken zu machen, ob da vielleicht mehr aus der Freundschaft werden könnte. Natürlich habe ich diese Gedanken immer und immer wieder sofort aus meinem Gedächnis gelöscht, immerhin hatte er eine Freundin und wir wohnten viel zu weit auseinander, denn Fernbeziehungen sind schließlich nicht wirklich was für Jugendliche. Aber so ging das dann ein bis eineinhalb Jahre. Wir waren einfach Freunde, die sich wirklich prima verstanden, sich bis auf einmal nie gestritten hatten, Herzen schickten und ab und zu mal ein freundschaftliches "Hab dich lieb" schrieben. Aber wie es halt so kommen musste, wurde es immer komischer. Aus einfachen Umarmungen wurden Umarmungen, wobei man sich tief in die Augen sah, wobei man sagen muss, er ist viel größer als ich. Auch aus diesen einfachen, kleinen Küssen wurden irgendwie merkwürdige Küsse, trotz der selben Stellen. Und auch einiges anderes hatte sich geändert, trotz immer wieder einer Freundin. Zum Beispiel sind wir Händchen haltend durch die Stadt gelaufen oder auch, als ich mal bei ihm geschlafen habe und eine Freundin von uns auch, hatte er mich die ganze Zeit umarmt als ich geschlafen hab und solche Sachen halt. Ich meine, es war meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit bis ich mich in ihm verliebt hatte. Und deshalb hasse ich Liebe im Moment! Ich hab mir längst eingestanden, dass ich mich in ihn verliebt hatte, aber es ist einfach scheiße. Das ist nicht fair, so viele kriegen ihren Traumprinzen und ich, ich hab gefühlt meinen gefunden ohne zu wissen, ob er das auch so sieht, ohne eine Chance ihn zu bekommen. Für mich ist es einfach ein Dilemma.

Demnächst schreib ich mehr darüber...

Falls das hier wirklich jemand lesen sollte, kann dieser sich ja mal einen Namen für diesen Jungen ausdenken und gerne seine Meinung darüber schreiben.

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Wer bin ich?
Hi,
ich bin einfach mal zuversichtlich, dass das hier gelesen wird. Um mich mal kurz vorzustellen, ich bin vor kurzem 15 geworden und ein weibliches Wesen, welches sich wahrscheinlich mehr problem durch zu viel Nachdenkerei macht, als sie eh schon hat. Wenn man dazu noch eine leicht kompliziert und verkorkste Vergangenheit und gegenwertig Probleme mischt, hat man ne grobe Ahnung von meinem Leben. Generell würde ich mich selbst nicht als durchschnittlich normal beschreiben, eher als leicht ausgeflippt, ein Stück weit wagemutig und sehr, sehr neugierig beschreiben. Da ich von meinen Freund teils pessimistisch und von andern teils optimistisch beschrieben werde, sehe ich mehr mal eher als Realist (auch wenn ich gerne fantasievoll). Ich denke jetzt sollte man das grobe über mich wissen.

Wieso ich mich entschieden habe einen Blog zu schreiben, weiß ich ehrlich gesagt nicht genau.Vielleicht weil ich die Schreiberei liebe. Vielleicht aber auch, weil ich jemandem zum Reden brauche. Vielleicht aber auch ein ganz anderer Grund. Je nachdem worüber ich das Bedürfnis hab zu reden, schreib ich über die unterschiedlichsten Sachen.

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